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Aber alles der Reihe nach |
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1: Gewinne
Mein Instagram-Account @kraut_und_buecher und die Website KrautundBuecher.de hat beim 20. Deutschen Gartenbuchpreis in der Kategorie "Creator" den 3. Platz gewonnen.

Mich freut das besonders, dass ein Artenvielfalts-Garten-Account gewonnen hat, zwischen all den Büchern und Online-Angeboten voller Gartengestaltung, Zierpflanzen- und Gemüseanbau.
Herzlichen Dank an euch alle, herzlichen Glückwunsch auch an euch alle, die ihr Teil der KrautundBücher-Community seid und ohne die KrautundBücher nicht das wäre, was es ist. |
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2: Geschenke
Bald ist Ostern und vielleicht möchtet ihr eins meiner Bücher an liebe Gartenmenschen verschenken oder euch selbst für die freien Tage schöne Lektüre gönnen.
MEINE BITTE: Mein kleiner KrautundBücher-Onlineshop hat nur ein kleines Lager mit einen freiwilligen Lagerhelfer - und der hat Ferien über Ostern.
Deswegen: Bestellt bist zum 10. April, Bücher und Nistkästen. Alles, was bis zum 10. April bestellt und bezahlt ist, schicken wir noch los. |
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Danach werden natürlich auch Bestellungen entgegengenommen. Aber erst wieder nach Ostern verschickt.
Es lohnt sich übrigens, jetzt zu bestellen.
Für die Gartenschläfer-Häuschen gibt es im April den Frühjahrs-Start-Verkaufs-Rabatt von 8 Euro pro Kasten. Gebt beim Bestellen beim Bezahlvorgang den Code APRIL25 ein und schon bekommt ihr 8 Euro geschenkt.
Wenn ihr euch informieren wollt: unter diesem Link findet ihr alles über Gartenschläfer. |
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Geschenke gibts auch bei "Sigrids Artensprechstunde auf Birgits Bio-Balkon" :
OSTERRABATT
Die Artensprechstunde ist ein Online-Vortrag zu verschiedenen Themen. Zum Beispiel wie ihr euch ohne Gewalt und Gift vor Schneckenfraß schützt, was bei Ameisenalarm zu tun ist, wie ihr euch mit Spinnen anfreundet, Igeln richtig helft, oder Vögel am Balkon im Garten füttert ohne ihnen zu schaden. Dazu bekommt ihr jeweils ein kleines EBook und ihr habt die Möglichkeit, im Chat eure Fragen zu stellen.
Als digitales Produkt ist die Artensprechstunde mit einem Klick gekauft und sofort freigeschaltet, da muss kein Lagerhelfer arbeiten und etwas verpacken und verschicken. Geht also auch noch auf die letzte Minute vor Ostern.
Und bis Ostern gibt es pro Ausgabe 2 Euro geschenkt. Dann kostet eine Folge statt 9 Euro nur 7 Euro. Und wenn ihr eine Artensprechstunde verschenken wollt, dann bekommt ihr einen Geschenkgutschein zum Ausdrucken.
Der Rabatt-Code lautet OSTERN. |
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3: Märchenschlösser
.... und zwar für Vögel. Vögel haben viel zu wenig Wohnraum. Denn nur Spechte meißeln sich ihre eigene Behausung selbst. Andere Höhlenbrüter, Meisen, Sperlinge, Stare oder Kleiber suchen sich fertige Höhlen, am liebsten in alten Bäumen. Aber: Alte Bäume sind selten und werden immer seltener. Deshalb sind Nistkästen so WICHTIG, als Ersatzbehausung.
So weit, so klar.
Allerdings: auch Nischenbrüter wie Rotkehlchen oder Amseln finden zu wenig Wohnraum. Sie mögen Halbhöhlen, versteckte Ecken im Gebüsch oder Mauerspalten. Je ordentlicher Gärten, Hecken und Fassaden sind, desto weniger Nistplätze finden auch sie.
Wichtig sind nicht nur NistHÖHLEN. Sondern auch NistNISCHEN.

Das Dornröschenschloss ist Titelmodell auf meinem Buch "IdeenbuchVogelhäuschen" und hat lange Jahre im Garten seinen Dienst getan. Jetzt ist es den Weg alles Irdischen gegangen.
Aber als Bauplan ist es unsterblich.
Das Beste: Es lässt sich easy als Nisthöhle bauen, so wie im Bild. Und genauso easy als Nistnische (wie nicht im Bild), dann wird einfach von der Vorderwand nicht nur eine Ecke, sondern die ganze Hälfte abgesägt.
Noch besser: Beide Baupläne - Dornröschen-Höhle und Dornröschen-Nische – gibt es jetzt als EBooklet in meinem kleinen Onlineshop, direkt zum Download für eine kleine Schutzgebühr von 2,00 Euro. |
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Soooo .... und jetzt kommen wir - endlich - zum Garten-Glow-Up des Monats. |
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Danke schön, dass ihr bis hierher ausgehalten habt. Aber: Erst die Arbeit und die Formalitäten, dann das Vergnügen.
In den vorherigen KrautundBücher-News ging es um "Tote Ecken und andere Problemstellen im Garten", um "lebendige Hecken und Zäune", dann um "Grüne Dächer, Wände und Fassaden". Heute ist das klimafeste Ganzjahresbeet dran.
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Lasst es die Blumen selber machen
Bestimmt hat euer Garten ein Blumenbeet. Oder vielleicht sogar mehrere. Sie sind die Highlights im Garten. Toll, wie es grünt und blüht und leuchtet. Wenn es grünt und blüht und leuchtet. Hitze und Trockenheit lassen die üppigsten Stauden verdorren; die frisch gepflanzten Trockenheitshelden werden vom feuchten Herbst und Winter dahingerafft.
Noch toller wäre, wenn immer etwas blühen würde, ohne viel Arbeit und ohne ständig neu- oder nachpflanzen zu müssen, wenn es auch im Herbst und Winter gut aussieht und alles im Frühling von alleine wiederkommt. |
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Wie das gehen kann? Mit den passenden Pflanzen.
Ihr braucht für den Winter: Stauden, die auch verblüht gut aussehen, sogenannte Wintersteher, zum Beispiel Fetthenne oder Färber-Hundskamille, Schafgarbe, Malven, Wilde Karde oder Wilde Möhre. Auch Gräser eignen sich gut. Sie sehen nicht nur unglaublich malerisch aus, wenn Frost und Schnee sie verzieren. Weil ihre Samenstände stehen bleiben, kommen Vögel auch im Winter Futter finden; in den Stängeln überwintern Insekten und diese sind dann im Frühling am Start, bei der Bestäubung zu helfen und auch um sich gegenseitig in Schach zu halten.
Ihr braucht für den Frühling: Frühblüher wie Christrosen, Schneeglöckchen, Krokusse oder Winterlinge, die von Dezember bis März nacheinander blühen und wieder Farbe in den Garten bringen.
Ihr braucht für das ganze Jahr: Bodendecker, die die Reihen geschlossen halten. Zum Beispiel Storchschnabel oder Frauenmantel, Walderdbeere und Glockenblumen.
Ihr braucht außerdem: Herbstblüher, damit mit dem Sommer nicht auch die Blumenpracht vorbei ist. Und ihr braucht einjährige Arten, die als Samenbank im Boden darauf warten, eine eventuelle Lücke schnell zu schließen.
Geeignet sind grundsätzlich alle Pflanzen, die euch gefallen und die die Artenvielfalt fördern. Wichtig ist, all die Kandidaten auf ihre Tauglichkeit zu checken. Passen Blütezeit und Wuchshöhe, Licht- und Wasserbedarf sowie den Wert für Bienen, Schmetterlinge oder Vögel. Wichtig ist auch, wie klimawandeltauglich die Kandidatin ist, ob sie sich selbst aussät oder mehrjährig ist und von alleine wiederkommt.
Nicht geeignet sind Pflanzen aus Massenblumenhaltung:
Die vielfach übliche Wechselbepflanzung mit Stiefmütterchen, Dahlien, Geranien, Petunien und Heidekraut ist für ein robustes Beet in Zeiten der Klimaveränderung ungeeignet. Jeweils frisch gepflanzt und schon blühend im Gartencenter erworben, sind die Neuankömmlinge kaum in der Lage, auf eigenen Füßen zu stehen. Sie sind oft im Gewächshaus gepäppelt worden und empfindlich. Bis sie sich im Boden eingelebt und mit den Bodenlebewesen bekannt gemacht haben, kommt schon die Dürre oder der nächste Pflanzkandidat dran.
Außerdem sind sie oft pestizidbelastet - und töten Insekten, statt sie zu ernähren.
Besser: Staudentausch, Selbstaussaat, Bio-Saatgut, gute Staudengärtnereien.
Als Schritt-Schritt-Anleitung steht das ausführlich in meinem Buch "Mein Garten - mehr Arten".

Darin bekommt ihr noch mehr Ideen für noch mehr Garten-Glow-ups. Es sind auch alle Projekte drin, die in den vorherigen Ausgaben der KrautundBücher-News beschrieben wurden und die ihr vielleicht verpasst habt. |
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Das Tollste daran
Ein solches Beet ist absolut anfängertauglich, ihr könnt wenig falsch machen oder müsst aus Angst vor Unwissenheit und zu viel Arbeit alles mit Rasen einsäen oder im Vorgarten Kies aufschütten. Wer Staudenbeete aus Gartenzeitschriften nachpflanzt, ist oft enttäuscht. Es kostet viel Geld, nichts wächst, wie es soll, hier gibt es Lücken, dort jede Menge Beikraut, ständig muss man gießen … Mit der richtigen Auswahl an robusten, selbstständigen, standorttauglichen Arten – und nicht nach Farbe, Form oder Größe sortierten Exemplaren – kommt der Garten besser zurecht. Und sollte es doch mal die eine oder andere Pflanze nicht schaffen, dann wächst schnell wieder etwas Anderes, Schöneres, Robusteres, Passenderes über die Fehlplanung und die Lücke.
Jeder Garten ist einzigartig - und mit selbständigen Blumen wird er das von ganz alleine.
Pflanzen wachsen seit Millionen von Jahren und haben das lange Zeit ohne Menschen ganz gut hinbekommen. Wer so vertrauensvoll gärtnert, erlebt kaum Misserfolge und hat weniger Arbeit, wenn das Beet einmal angelegt ist. Und vor allem: ihr habt nicht nur ein Staudenbeet, sondern ein kleines Artenreich. Ein Blütenmeer, das vom Frühjahr bis zum Herbst Farbe in den Garten bringt und Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten anlockt. |
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Jeder Garten ist einzigartig? Jeder Balkon ist einzigartig!
Tipp für dieses Wochenende: Heute und morgen, am 4. und am 5. April öffnet der 16. Bio-Balkon Onlinekongress noch mal seine Pforten. Ich halte dort einen Vortrag über genau dieses Thema: Selbständige Pflanzen und wie das auch auf dem Balkon funktionieren kann.
Es sind ganz viele tolle Kolleginnen und Kollegen dabei, es geht um Kinderbeete und Wurmkisten, Basilikum und Salat, Selbstversorgung, Artenvielfalt, Wildnis und Genuss. |
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- Startet der Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb am 1. April 2025. Ihr alle seid aufgerufen, naturnahe blühende Oasen für Bienen und andere Insekten zu schaffen. Der Wettbewerb vernetzt engagierte Gruppen und Einzelpersonen, würdigt ihren Einsatz und trägt zur Förderung der biologischen Vielfalt bei. Egal, ob im Garten, mit der Schule, auf dem Balkon oder gemeinsam mit der Nachbarschaft – Ihr könnt mit fast jeder Fläche teilnehmen. Warum ich dafür Werbung mache? Weil ich in der Jury bin, die am Ende die Preisträger auswählt und prämiert. Darauf freue ich mich schon wie jedes Jahr, so viele tolle Gärten und Projekte kennenzulernen. Informieren und anmelden könnt ihr euch hier: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de
- Stelle ich euch in meinem aktuellen Blog-Beitrag eine andere Insekten-Art genauer vor: Heuschrecken und Grashüpfer: Gehüpft wie Gesprungen: Der heuschreckenfreundliche Garten. Denn es gibt ja nicht nur Wildbienen, die gefördert werden wollen.
- Habe ich wie immer alle demnächst anstehenden Termine für Vorträge und Co. für euch aktualisiert: www.krautundbuecher.de/events.
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Und zum Schluss mal etwas anderes als Fensterbilder aus Papier oder Plastik: Window-Color aus Blumen und Algengelatine. Je nach dem welche Blumen ihr nehmt, sind die Fensterbilder sogar essbar.
Für die Anleitung: Hier klicken.
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